Herzlich Willkommen bei der Narrenzunft Unterzeil e.V.

 

 

Die Geschichte der Zeiler Keiler

Unsere Heimat Unterzeil ist seit Jahrhunderten bekannt für seine Wildbestände und die damit verbundenen Begebenheiten aus der Jägerei. In der Zeit des " Eggenweiler Frieder " wurde die Wilderei im Übermaß betrieben und manches waidgerechte Jagen wurde aufs Übelste hintergangen. Um diese Zeit trat auch die Glaubaufbäs in Erscheinung.                           

Diese verschaffte alte Frau "glaubte " in den Wäldernbei Unterzeil Eicheln, Tannenzapfen und alles was der Wald so hergab, um die Armut etwas zu lindern.Dort kam es natürlich auch zum Kontakt mit den Schwarzkitteln und den unbeugsamen Wilderern. So wurde dieser alten Glaubaufbäs das Leben nicht leichter gemacht, denn die Keiler wollten sich natürlich kein Futter entgehen lassen.

Birlinger berichtete 1864 von einem Graumännle, das in Zeil immer auftauchte, wenn ein Leben zu Ende ging und somit an die Vergänglichkeit des Irdischen erinnerte. So wie es gekommen war verschwand es auch wieder tief in die Gewölbewelt unter Zeil.


Im Bezug auf diese historischen Begebenheiten, Figuren und Geschichten  erinnern wir mit unseren Figuren, dem Keiler, der Glaubaufbäs und dem Graumännle an vergangene Zeiten.

Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 45.